Sushi im Kofookoo

Sushi im Kofookoo

In der 50er Jahren gehörte die Rindermarkthalle noch zum gegenüberliegenden Schlachthof
und war Hamburgs zentraler Knotenpunkt für den Viehhandel. Irgendwann war es dann vorbei, Vieh wurde woanders gehandelt, die Rindermarkthalle verkam langsam zu einem Schandfleck. Nach langer Sanierung eröffnete sie im letzten Jahr neu und ist nun fast so hübsch wie das St. Pauli Stadion nebenan.

Neben Aldi, Edeka und Budnikowsky findet man in der Rindermarkthalle auch das Restaurant Kofookoo, das ich vor einigen Tagen mit ein par Freunden ausprobierte und von dem ich so begeistert war, dass ich kurze Zeit später noch ein mal mit Annika hin ging.

Das Kofookoo ist ein Japanisches Sushi Restaurant mit einem einzigartigen All You Can Eat Konzept. Statt eines Laufbandes, auf dem das Sushi stundenlang durch den Raum transportiert wird, erhält man von den unglaublich freundlichen Servicekräften ein iPad, auf dem bequem Runde für Runde bestellt werden kann. Die Bestellungen werden dann frisch zubereitet und direkt an den Platz gebracht. Nach jeder Runde erscheint auf dem iPad ein Countdown von 20 Minuten. Ist der Countdown abgelaufen, darf erneut bestellt werden. Einzige Einschränkung: pro Person und Runde dürfen fünf Teile bestellt werden.

Sushi im Kofookoo

Was sich zunächst nach einer viel zu langen Pause und viel zu wenigen Teilen anhört, entpuppt sich schon nach wenigen Runden als genial. Durch die Wartezeit, die irgendwann fast zu schnell vergeht, hat man genug Zeit für Gespräche oder man bewundert die wunderschöne Steampunk inspirierte Inneneinrichtung des Kofookoo. Nebenbei kann man das Essen ein wenig sacken lassen und stressfrei die Gerichte für die nächste Runde auswählen. Neben der Auswahl an diversem Sushi Varianten hat man die Wahl zwischen unterschiedlichen kleinen Nudelsuppen, gebratener Ente, Roastbeef, gebratenem Lachs und und vielen weiteren Köstlichkeiten. Somit wird jede neue Runde ein Genuss. Wer Angst hat, zu kurz zu kommen, dem kann ich Entwarnung geben. Schon nach wenigen Runden bestellt man keine fünf Teile mehr.

Nicht nur die Speisekarte ist überdurchschnittlich, denn das Kofookoo verfügt über eine der besten und ausgefallensten Getränkekarten, die ich bisher in einem Restaurant gesehen habe. Neben langweiliger Cola und einfachen Schorlen verfügt das Kofookoo über einige alkoholfreie Eigenkreationen, die man probiert haben sollte. Mein persönlicher Tipp: die Lemongras Limonade.

Lemon Grass Limonade im Kofookoo

Das All You Can Eat kostet im Kofookoo 25 Euro pro Person. Das mag viel klingen, wenn man das mit den ca. 18 Euro anderer Sushi Restaurants vergleicht, aber hier lohnt sich wirklich jeder Euro. Die Getränke kosten im Schnitt 4,20 Euro und werden in ziemlich großen Gläsern gebracht.

All You Can Eat Sushi im Kofookoo

All You Can Eat Sushi im Kofookoo

All You Can Eat Sushi im Kofookoo

All You Can Eat Sushi im Kofookoo

All You Can Eat Sushi im Kofookoo

All You Can Eat Sushi im Kofookoo

Schaut gern mal rein und berichtet uns, wie ihr es fandet. Das Kofookoo findet ihr hier:

Kofokoo Sushi & Grill |  Rindermarkthalle | Neuer Kamp 31 | 20359 Hamburg | Tel.: +49 40 360 368 18 | Online: http://www.kofookoo.de/ | facebook: https://www.facebook.com/kofookoo